Rezension zu Gentlemen – Wir leben am Abgrund

Über Blogg dein Buch habe ich vom KiWi -Verlag, das Buch Gentlemen – Wir leben am Abgrund , geschrieben von Thomas Pletzinger, bekommen.


Es handelt sich um ein Taschenbuch.
Bebildert und 361 Seiten
Das Buch kostet 14,99 €
ISBN 978-3-462-04369-3

Die Geschichte des Buches „Gentlemen – Wir leben am Abgrund“ beruht auf wahren Begebenheiten und Ereignissen.
Einige Figuren tragen geänderte Namen.

Das Buch
Ganz dicht dran-ein Schriftsteller in der faszinierenden Welt der Basketballprofis: Kabine, Halle, Mannschaftsbus. Als Juniorenspieler träumte Thomas Pletzinger von einer Profikarriere, jetzt hat er als teilnehmender Beobachter eine Saison mit dem Profiteam von Alba Berlin verbracht. Ihn interessieren die Menschen und ihre Geschichten: Spieler, Trainer, Manager und Fans.
Wie stellt man ein Team zusammen?
Wie kommt man durch die Playoffs?
Wie hält man den immensen Druck stand?
Thomas Pletzinger erzählt von der Magie des Spiels, von seiner Ästhetik und Kultur, von Glück und Euphorie des Erfolgs, aber auch von enttäuschenden Niederlagen, vom Schmerz im Training und der Monotonie der Reisen – und immer wieder von sich und seiner Begeisterung für diesen Sport.
Bemerkenswert ist, wie nah er den Akteuren kommt, welche Dramen sich hinter den Kulissen abspielen, welche Szenen er einfängt.
Mit einer literarischen Sprache geht er dem Reiz und Schrecken des Profisports nach.
Ein Buch für alle, die den Profisport jenseits der täglichen Sportberichterstattung erleben wollen.

Der Autor
Thomas Pletzinger, geboren 1975, wuchs in der Basketballstadt Hagen auf. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er als Romanautor und Übersetzer im Literaturatelier adler & söhne arbeitet. Er ist Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Für seinen Roman “ Bestattung eines Hundes“ (Kiepenheuer & Witsch 2008) wurde er mit dem Förderpreis zum Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2009 und dem NRW-Förderpreis für junge Künstler 2010 ausgezeichnet.

Ich schaue mir Sport sehr gerne an. Meistens im Fernsehen, gelegentlich auch mal live.

Wie oft kommt es vor, das wir hoffen, bangen und jubeln. Es wird geschimpft, gemeckert und gepfiffen.

Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind: Um die Spieler oder auch um die Mannschaft machen wir uns doch überhaupt keine Gedanken.
Was fühlen sie, wie sind sie im Moment körperlich drauf?
Haben sie Sorgen, Probleme, Ärger?
Wie gehen sie innerhalb der Mannschaft miteinander um?
Man könnte hier endlos weiter aufzählen.
Fakt ist: Da denken wir als Zuschauer überhaupt nicht dran.

Das Buch „Gentlemen- Wir leben am Abgrund“ zeigt  uns das Geschehen sehr deutlich 
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, konnte nicht aufhören zu lesen. Da sind ein paar Nächte drauf gegangen. Aber es hat sich gelohnt. Spannend, außergewöhnlich und nicht trocken geschrieben.
Thomas Pletzinger war mittendrin.
In der Kabine, bei den Spielen, beim Training. Er war ein Jahr lang dabei und hat Alba Berlin begleitet.
Auf den Flügen und bei den Busfahrten.
Sehr genau hat er die einzelnen Spieler beschrieben. Was tun sie auf den Fahrten zum Spiel.
Reden sie miteinander oder sind manche lieber für sich allein.
Denken sie an das bevorstehende Spiel, lenken sie sich mit Musik ab.
Siege und Niederlagen – wie geht jeder einzelne Spieler damit um.
Er schreibt sehr ausführlich über jeden Spieler, Trainer und Betreuer. Nicht vergessen werden Masseure, Ärzte, Co-Trainer und Manager. Auch der Busfahrer ist dabei.
Das Buch ist bebildert. Das finde ich auch sehr gut. Damit kann man sich noch mehr in das Geschehen hinein versetzen.
Tolle Bilder über das Spielfeld, Hotelzimmer, aber auch von Spielern. Sehr interessante Momentaufnahmen.

Dadurch, das Thomas Pletzinger selber Basketball gespielt hat, bekommt das Buch durch sein Wissen über diesen Sport, noch mehr an Bedeutung.
Später ist er nicht mehr „nur“ dabei.
Sondern er fiebert bei den Spielen mit. Wird schließlich zum Fan.
Dann der doch überraschende Einzug in das Finale. 

Was ich manchmal nicht so mochte, waren die Zeitsprünge. Das war so manches Mal verwirrend, aber auch unpassend.
Aber das ist auch das einzige Manko.

Das Buch ansonsten ist für Sportbegeisterte schon fast ein Muß.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne

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