Rezension zu " Sieben Tage ohne "

Über blogg dein Buch habe ich vom KiWi Verlag das Buch „Sieben Tage ohne“ von Monika Peetz bekommen.


Das Buch hat 331 Seiten und kostet 9,99 €
ISBN 978-3-462-04410-2
Taschenbuch
http://www.kiwi-verlag.de
Auch als eBook erhältlich

Zum Buch:
Die Dienstagsfrauen gehen fasten……
Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familieären Anforderungen und beruflichen Pflichten. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls.
Die shwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Mauern des Burghotels im Altmühltal, in das sich die fünf Freundinnen zum Heilfasten begeben haben, macht sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. und entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe….

Monika Peetz´ Debütroman „Die Dienstagsfrauen“ war 2011 eines der meistverkauften Bücher deutschlandweit und wurde erfolgreich verfilmt mit Ulrike Kriener, Nina Hoger, Inka Friedrich und Saskia Vester. Die Dienstagsfrauen erscheint in 17 Ländern und steht in Italien und Norwegen unter den Top Ten der Bestsellerlisten. Eine Verfilmung von „Sieben Tage ohne“ ist in Vorbereitung.

Und darauf freue ich mich schon sehr.
Ich habe den ersten Teil im Fernsehen gesehen. Nun konnte man sich für den zweiten Teil, als Buch, bei Blogg dein Buch bewerben. Dieses habe ich getan und habe die Zusage bekommen.

Die Dienstagsfrauen treffen sich seit 16 Jahren an jedem ersten Dienstag im Monat im Le Jardin. Fünf Frauen, die sehr unterschiedlich sind. Fünf verschiedene Charaktere und trotzem dicke Freundinnen, die immer zusammen halten.

Obwohl es der zweite Teil der Dienstagsfrauen ist, findet man gut in das Buch, da es wieder eine abgeschlossene Geschichte ist. Das war auch im ersten Teil so, als die fünf Frauen eine Pilgerreise unternommen haben.

Nun möchte ich zuerst die Frauen vorstellen:

Eva, Ärztin, verheiratet und Mutter von vier Kindern.
Estelle, Apotekersgattin
Caroline, Strafverteidigerin, von ihrem treulosen Mann verlassen
Judith, arbeitet im Le Jardin und ist verwitwet
Kiki, Designerin, Mutter einer 6 Monate alten Tochter, liiert mit einem jüngeren und auch noch Sohn ihres ehemaligen Arbeitgebers.

Wie man sieht, sind die Frauen sehr unterschiedlich.

Eva hat eine sehr dominante Mutter, die immer dann auf taucht, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. So auch an diesem Tag, welcher auch noch der erste Dienstag im Monat ist und sich die Dienstagsfrauen treffen. Und dann passiert ein Unfall mit Evas Mutter, sodaß diese ins Krankenhaus muß. Als Eva Sachen aus dem Haus ihrer Mutter holt, fängt sie auf dem Speicher an zu stöbern. Denn eines ist seit vielen Jahren ungeklärt: Wer ist ihr Vater? Ihre Mutter schweigt !!
Eva stöbert und stöbert und kommt ihrer eigenen Entstehung immer näher. Sie findet alte Bilder, Dokumente die besagen, wo sich ihre Mutter vor ihrer Geburt aufhielt. Im Kindererholungsheim auf der Burg Achenkirch machte sie eine Lehre als Hauswirtschafterin.
Eva findet heraus, das die besagte Burg nun ein Hotel ist und dort Tagungen, Familienfeiern, Hochzeiten und Erholungsprogramme angeboten werden. Wellnesswochen, Schweige-Seminare, Entschleunungskurse und Heilfasten.

Da die Dienstagsfrauen einmal im Jahr zusammen etwas unternehmen, entstand bei Eva die Idee, eine Woche Heilfasten mit der Suche nach ihrer Vergangenheit, sprich ihres Erzeugers, zu verbinden.
Wortreich schmückte sie ihren Freundinnen gegenüber, die Vorteile des Heilfastens, aus. So lange, bis alle davon überzeugt waren.
Dann ging die Reise los.
Niemand von ihren Freundinnen wußte den wahren Grund.
Auf der Burg angekommen, wurden sie in das Programm geführt und lernten auch gleich weitere Teilnehmer kennen.
Nun ging es los. Es gab nur Wasser, ein Glas Saft am Tag, sowie eine Suppe jeden Mittag.

Jede der fünf Frauen erlebt diese Fastenwoche anders:
Estelle möchte abnehmen, damit sie wieder in ihr Chanel-Kostüm paßt.
Eva möchte ihren unbekannten Vater finden.
Kiki fühlt sich als Designerin und bei ihren Schwiegereltern in Spe nicht anerkannt.
Judith ist auf der Suche nach ihrem Glück.
Caroline hat ihren Freundinnen etwas zu beichten.

Das Buch läßt sich eigentlich gut lesen. Aber irgendwie plätschert alles nur dahin. Ab und zu, Dank Estelle, mal einen Lacher.
Geheimnisse hier und da. Hhmm, sollte es unter guten Freundinnen eigentlich nicht geben. Aber jede muckelt vor sich hin und traut sich nicht zu beichten. Erst zum Ende klärt sich alles auf.
Irgendwie war ich von dem Buch etwas enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, das ich den ersten Teil nicht gelesen, sondern den Film gesehen habe.
Auch konnte ich mir die Burg und Umgebung überhaupt nicht vorstellen.
Alles wurde sehr Oberflächlich erzählt und beschrieben.
Ich hoffe, das wenn das Buch verfilmt wird, der Film besser ist.

Von mir bekommt das Buch drei Sterne.
Nett aber doch zu oberflächlich.

chrissi

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s