Meine Schulter-OP – Geschafft

Seit über einem Jahr habe ich Probleme mit meiner Schulter gehabt. Was zuerst mit einem Kribbeln, von der Schulter bis in die Fingerspitzen, begann, entwickelte sich mehr und mehr. Schmerzen kamen hinzu und das Kribbeln wurde zu meinem ständigen Begleiter. Von Arzt zu Arzt bin ich gelaufen. Krankengymnastik ohne Ende. Nichts hat geholfen.
Endlich hatte ich einen guten Schulterspezialisten gefunden und er hat gleich erkannt, das sich ein Kalkdepot sehr ungünstig angesammelt hat.
Warum hat das kein anderer erkannt? Manche Ärzte haben mich nur komisch angeschaut und da hatte ich das Gefühl, sie meinen, das ich nicht ganz richtig ticke, als ich von meinen Schulterproblemen gesprochen habe.
Und es wurde doch immer schlimmer. Ich konnte meinen Arm kaum noch gebrauchen.

Nun war ich durch die vielen Verordnungen austherapiert und einer OP stand nun nichts mehr im Wege.
Allerdings mußte ich den Termin wegen meiner Grippe verschieben und bin letzten Freitag endlich dran gekommen.
Meine Tochter kam extra aus Göttingen, um mich zur OP zu bringen und um mich wieder abzuholen, da mein Mann und unser Sohn an diesem Tag arbeiten mußten.
Die OP fand in einer Tagesklinik statt.
Der genaue Ablauf wurde mir genaustens erklärt.
Der Narkosearzt hat mir gründlich alles erläutert.
Zur OP habe ich allerdings meinen Ehering nicht abbekommen. Wollte ihn demnächst aufschneiden lassen, da er den Finger ganz schön einquetschte.
Das hat auch der Narkosearzt gesehen und meinte, das es nicht gut sei. Er wolle versuchen, ihn mir während der OP abzunehmen.
Bald kam ich in den OP und als ich die Einschlafspritze bekam wurde mir noch ein schöner Schlaf gewünscht.

Das Aufwachen nach der OP ging schnell und ich war voll da. Kalt war  mir. Aber das kannte ich von anderen OP´s.

Bald ging der Vorhang auf und meine Tochter durfte mir Gesellschaft leisten. Das fand ich gut.
Dann habe ich bemerkt, das mein Ehering fehlte. Er hatte es tatsächlich geschafft !! Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Nun kann ich den Ring weiten lassen.
Nach einer halben Stunde durfte ich aufstehen und im Wartebereich Platz nehmen. Dort habe ich Tee und Kekse bekommen.

Der Venenzugang wurde entfernt und wir durften gehen.
Das Rezept für Schmerzmittel hatte meine Tochter in der Zwischenzeit schon eingelöst.

Zu Hause wurde ich dann von ihr verwöhnt. Tee, belegte Brötchen, Kühlbeutel für die Schulter.
So manches Mal wurde mir etwas schummrig, aber es hat sich schnell gegeben.
Die Schmerzen habe ich gleich mit Tropfen abgefangen.
Abends sollte ich eine sehr starke Tablette nehmen. Ich habe den Fehler gemacht und mir die Beilage durch gelesen. Ich hatte Angst sie zu nehmen, da sie verstärkt Schwindel auslösen kann und schwindelig war mir so schon oft.
Nachts hatte ich große Schmerzen. Also doch die Tablette. Dann wurde es schnell besser und ich konnte so einigermaßen schlafen.
Am nächsten Morgen mußte ich zum Verbandswechsel.
Mein Arzt hat gesagt, das er selten so viele Kalkdepots gesehen habe. Außerdem war in der Schulter, Kalk, was wie Spinnenweben aussah, durchzogen. Etliche Vernarbungen von Entzündungen. Alles versteckt, das man es auch mit Ultraschall vorher nicht sehen konnte.
Kein Wunder, das ich so große Schmerzen hatte.

Nun geht es bergauf.
Das Kribbeln hat schon stark nach gelassen. Den Arm kann ich schon etwas bewegen. Schmerzen gehen. Mal mehr, mal weniger.
Morgen muß ich zur Krankengymnstik. Aber Pendelübungen mache ich schon jetzt, da ich schnell wieder fit werden möchte, muß.
Es ist blöd, wenn man nur einen Arm benutzen kann. Das merkt man aber erst, wenn es soweit ist.
Bei den kleinsten Sachen hat man Schwierigkeiten. Haare waschen und erst das fönen. Man bin ich froh, wenn das wieder richtig funzt.

chrissi

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10 Antworten zu Meine Schulter-OP – Geschafft

  1. vero64 schreibt:

    Ich wünsche dir gute Besserung und das bald alles wieder einigermaßen gut ist 🙂 lg vero

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  2. chrissi-60 schreibt:

    Danke schön. Ich bin ganz zuversichtlich. Das Kribbeln ist viel weniger geworden.
    LG Christa

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  3. vero64 schreibt:

    das ist toll..weiterhin gute Besserug 🙂

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  4. rubeniablog schreibt:

    Oh weh, das klingt gar nicht gut. Aber Du hast die OP gut überstanden, das ist toll. Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung!!

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  5. chrissi-60 schreibt:

    Danke schön.
    Für mich ist es wichtig, das es erkannt und behoben wurde, da ich von einigen Ärzten nicht für voll genommen wurde.
    LG Christa

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  6. rubeniablog schreibt:

    Ja, das kann ich verstehen. Das ist auch oft eine elende Ärzterennerei bis mal erkannt wird was man wirklich hat.

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  7. brico28 schreibt:

    Liebe Chrissi von mir auch gute Besserung…lg

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  8. chrissi-60 schreibt:

    Vielen lieben Dank.
    LG Christa

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  9. gelschter User schreibt:

    Liebe Chrissi
    Ich wünsche dir auch gute Besserung.
    LG.Manuela

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  10. chrissi-60 schreibt:

    Vielen lieben Dank Manuela.
    Das wird schon. Ich bin ganz zuversichtlich und es kann nur noch besser werden.
    LG Christa

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