Viel geschafft in den vergangenen Monaten-aber auch leider wenig geschrieben

Seit Sommer letzten Jahres sind wir am renovieren und es nimmt kein Ende.
Angefangen haben wir mit der oberen Etage. Dort haben wir Laminat verlegt und tapeziert. Zwei Zimmer sind noch nicht fertig, da wir uns dann für eine neue Heizung entschlossen haben.
Aber alles der Reihe nach, denn eins kam zum anderen:
Wir haben oben im Haus gerade unseren großen Wohnflur mit angrenzenden offenen Raum fertig gehabt, da bekamen wir einen Anruf, ob wir Interesse an einer Solaranlage hätten. Da mein Mann schon lange damit liebäugelt hat, haben wir einen Termin gemacht.
Uns wurde alles gut erklärt, aber ich sagte dann, daß wir Nachtspeicheröfen hätten und nur durch das Warmwasser aus der Anlage,  sich nicht lohnen würde.
Da die Firma mit einem Gas/Wasser Installateur zusammen arbeitet, welcher die Solaranlage anschließt, gäbe es auch die Möglichkeit eines Komplettpaketes.
Nun wurde uns ein Angebot gemacht, bei dem wir nicht nein sagen konnten, denn wir haben schon länger eine Gasheizung haben wollen, aber der Preis war uns zu hoch.
Unsere Bedenken war nun noch unser altes Dach. Nicht isoliert und die Ziegel waren nur verstrichen, so das es ständig am rieseln war. Viel stellen konnte man auf dem Dachboden nicht, geschweige denn, dort Wäsche aufzuhängen. Und die Wärme der Heizung will man auch nicht verschenken.
Auch hier konnte uns die Solarfirma helfen. Eine Dachdeckerfirma aus unserem Nachbarort bringt die Solaranlage auf dem Dach an. Dort habe ich dann angerufen, gesagt das wir eine Solaranlage bekommen und nun einen Kostenvoranschlag für das Dach einschließlich Giebel bräuchten. Der Chef wollte dann vorbei kommen.

Lange tat sich nichts. Eines Abends bekam ich einen Anruf vom Chef der Dachdeckerfirma. Er sei da gewesen und hat sich alles angeschaut. Nun haben wir über Telefon alles abgesprochen. Meine Wünsche, die Ziegel und welche Farbe. Da die Firma einen guten Ruf hat, habe ich auf das Telefonat vertraut. Mein Mann war da eher skeptisch. Ein paar Tage später kam der Kostenvoranschlag.
Uihh, war das ein tolles Angebot. Wir haben gedacht, das er sich vertan hat, denn wir haben mit viel mehr gerechnet. Schnell haben wir das Angebot angenommen.

Im Herbst habe ich dann den großen Dachboden entrümpelt und aufgeräumt. Ich dachte damals das ich nie fertig werde. Es nahm und nahm kein ende.
Später kam der Raum im Anbau dran. Dort sollte die gesamte Anlage unter gebracht werden. Auch hier flog alles raus, denn wir brauchten den Platz.

Im Dezember kam der Installateur und hat sich das Haus angeschaut. Er hat berechnet, wie groß die Heizkörper sein müssten und auch den Platz dafür. Die Stückzahl wurde abgestimmt.

Nun konnten wir anfangen, unsere alten Nachspeicheröfen auszubauen.

Im Januar haben wir in unserem zweiten Badezimmer endlich unsere Duschkabine ausgetauscht. Das wurde auch Zeit. Schon lange stand die neue bei uns herum, aber mein Mann hat sich da nicht so recht heran getraut.
Auch die Treppe nach oben wurde verändert. Die Rückwand haben wir herausgenommen. Nun ist sie offen.

Im Februar diesen Jahres ging es dann los. Der Installateur hat über vier Wochen gebraucht. Dadurch das es ein altes Haus ist, war doch alles komplizierter als gedacht. Er sagte auch mehrmals, das sich die Solarfirma bei dem Angebot ganz schön vertan hat. Aber Festpreis ist Festpreis. Glück gehabt.
Viel Schmutz durch die Bohrarbeiten hatten wir auch. Ständig war ich am sauber machen.
Dann habe ich viele Meter Rohr zu streichen gehabt.

Alles ist sehr schön geworden und endlich haben wir es überall angenehm warm. Ein tolles Gefühl.

Im März hatten wir einige schöne Tage. Mit den Steinen aus den Nachspeicheröfen hat mir mein Mann eine kleine Terasse am Wintergarten gezaubert.

Zu Ostern wurde dann das Gerüst für unsere Dacharbeiten aufgestellt.
Endlich ging es weiter.


Auch hier war es durch das Alter des Hauses sehr schwierig. Der ganze First war schief und mußte aufgearbeitet werden. Der Giebel sollte auch verkleidet werden und auch hier war es problematisch. Unsere Fenster hatten keine Leibung. Dann war da noch unser Wintergarten. Alles mußte passen und die Dachluken mußten geöffnet werden können. Da wir eine Dämmung von fast 30 cm bekommen haben, war es nicht einfach. Ebenso die Abschlüsse an den Ecken. Ständig mußte ich mich mit den Arbeitern beraten und Entscheidungen treffen.
Das Ganze dauerte wieder Wochen.

In der Zwischenzeit haben wir auch unseren Zaun angefangen zu erneuern. Unsere Hunde haben ständig neue Schlupflöcher gefunden und sind ständig entfleucht. Das sollte ein Ende haben.
Die Gartenpforte war kompliziert. Da haben wir einen halben Tag gebraucht. Aber dann war sie perfekt…… bis unser Postbote kam. Er ist so nervös und hibbelig. Er hat regelrecht an der Pforte herum gerissen und sie nach außen aufgehebelt. So brutal, das alles aus den Angeln gerissen wurde.
Nun brauchten wir noch zwei neue Sockel. Irgendwie nahm alles kein Ende.
Nun mußte auch noch ein Maurer her, denn das konnten wir nicht selber machen. Aber wir haben Glück gehabt. Unser Maurermeister hat uns dazwischen geschoben.
Als die Dachdecker abgerückt waren, mußte das Wintergartendach gekärchert werden. Das hat gut einen halben Tag gedauert.
Und dann die ganzen Aufräumarbeiten rund ums Haus. Der Dachboden mußte gefegt und anschließend gesaugt werden.
Die Fachwerkbalken habe ich gestrichen und die Felder geweisst, als das Gerüst noch stand.
Der Installateur hat die Solaranlage angeschlossen und unsere Waschmaschine zieht das Warmwasser nun auch über Solar.
Als es in der letzten Woche so herrlich warm war, hat sich unser Gaszähler nicht bewegt. Das ist schon toll.

Nun haben wir erst einmal Ruhe….für einige Tage.

Alles ist sehr schön geworden….aber fertig sind wir noch nicht.


Die Mitte des alten Zaunes muß noch gestrichen werden.

Das restliche Holz für die weiteren 40 m Zaun haben wir bestellt.

Beim Abbau des Gerüstes ist leider ein Teil unseres Wintergartendaches beschädigt worden und muß ersetzt werden. Aber das kann passieren. Wir hoffen nur, das es das gleiche Material noch geben wird.

Und drinnen muß es auch bald weiter gehen. Zwei Zimmer müssen noch mit Laminat verlegt und tapeziert werden.

Der Treppenaufgang bekommt auch noch neue Tapeten und das Geländer muß noch mal gestrichen werden.

Zwischendurch kommt der Garten dran. Auch hier muß im hinteren Teil des Grundstückes klar Schiff gemacht werden.

Ach ja… und eine Menge Holz muß verarbeitet werden. Wir haben nicht nur die alte Lattung unseres Daches dort liegen, sondern auch von einem lieben Bekannten, drei Anhänger voll Holz bekommen. Die nächsten Winter sind gerettet.

Mein Mann arbeitet seit einigen Monaten nur Nachtschicht. Da es immer 12Std.Schichten sind und er für eine Fahrt zur Arbeit über eine Stunde unterwegs ist, kann man sich denken, das er zu Hause nichts mehr schafft.
Aber kein Problem. Ich kann gärtnern, streichen, mit der Kreis-und Kettensäge umgehen und Laminat verlegen.
Nur tapezieren kann ich nicht.

Viel Arbeit gehabt und noch vor uns.

Das Schreiben ist in der Zeit zu kurz gekommen. Wenig geschrieben. Es war einfach keine Zeit da. Auf Tests habe ich mich erst gar nicht beworben. Das hätte ich nicht auch noch geschafft.
Aber in meiner kleinen Freize
it habe ich wenigstens auf anderen Blogs einiges lesen können.

Mal schauen wie es nun weiter geht. Ich hoffe, ich bekomme in der nächsten Zeit einige Berichte hin.

chrissi

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2 Antworten zu Viel geschafft in den vergangenen Monaten-aber auch leider wenig geschrieben

  1. brico28 schreibt:

    Oh… habt ihr aber ein schönes Häusschen…auch wenn viel Arbeit dahinter steckt. Ich hab kein Haus aber mir läuft momentan irgenwie die Zeit davon…lg Brico

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    • chrissi-60 schreibt:

      Ja,aber leider viel zu groß für uns zwei. Aber so ist es nun mal. Als die Kinder klein waren, kam es einem zu klein vor und wir waren am überlegen, ob wir das Dach ausbauen. Man gut das wir es nicht gemacht haben.
      Ob mit Haus oder Wohnung, die Zeit rast nur so. Ruck zuck ist der Tag vorbei.
      LG Christa

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