Ach Menno, sooo wenig Zeit zum Schreiben!!!

Seit nun mehr einem Jahr finde ich kaum Zeit zum Schreiben.
Unsere Renovierung und Umbau hat uns voll im Griff.
Vieles ist geschafft und einiges müssen wir noch machen. Aber nun nur noch step by step, ohne Stress.
Im vergangenen Jahr hatten wir mit dem Renovieren der oberen Etage begonnen. Aufgehört, da wir beschlossen hatten, eine Heizung einbauen zu lassen. Auch ein neues Dach haben wir bekommen.
Viel Schmutz und Aufräumarbeiten, streichen der Heizungungsrohre, und und und.
Die Küche habe ich zwischendurch gemacht.

Hier waren früher die Nachtspeicherheizung und der Kühlschrank. Wir hätten die ganze Küche tapezieren müssen. Dazu hatte ich absolut keine Lust, da sonst noch alles tiptop war. Also habe ich dort, wo es nötig war, Steine angebracht. Ich finde, es ist mir gut gelungen und ein weiterer Vorteil ist, das es immer gut aussieht und man sich nie mehr darum kümmern muß.

Auch ein neuer Zaun mußte her. Der alte war windschief, auch mußten immer wieder verrottete Teile ausgetauscht werden.
Als wir die neue Pforte eingebaut hatten, waren wir froh. Einen halben Tag hat es gedauert, bis alles im Lot und fest war. Eine halbe Stunde später war alles dahin. Unser hibbeliger Postbote hat die Tür durch aufreißen und anhebeln nach außen, aus den Verankerungen gerissen. Nun brauchten wir neue Sockel, da wir die vorhandenen Steine nicht mehr bekommen haben. Ein Maurer mußte es richten.

Und es nahm kein Ende.
Durch Hagel wurde unser Wintergartendach zerstört. Auch hier mußte wieder ein Dachdecker her. Versicherung mußte ihr o.K. geben, Platten mußten bestellt werden. Und alles dauerte.

Wegen unserer Solaranlage haben wir eine stattliche Förderung erhalten. Auch diese wurde sinnvol eingesetzt.
Unser Garagendach war undicht. Da war nichts mehr zum reparieren und so haben wir uns für ein neues entschieden. Mann, war das eine Knüppelei. Die alten Platten waren so groß und schwer. Dann das viele Moos, was sich im Laufe der Jahre gebildet hat. Also mußte auch hier alles leergeräumt werden um die Geräte und mehr zu schützen. Bei dem Dach unseres Heizungsschuppens war es viel einfacher, da wir im Vorfeld schon von unten her gedämmt hatten.

Auch unsere Glasbausteine im Flur konnten nun endlich weichen. Ein Fenster dafür hatten wir noch. Dieses war noch fast neu und befand sich früher im Wohnzimmer, wo nun der Durchgang zum Wintergarten ist. Selber machen trauten wir uns allerdings nicht zu und so mußte wieder ein Maurer her. Schön ist es geworden und eine Kältebrücke weniger.

Zwischendurch habe ich mich mit unserem hinteren Garten befasst. Schlimm sah er aus. In den letzten Jahren habe ich dort kaum etwas gemacht. Dadurch das der Zaun hinüber war, konnten die Hunde dort nicht hin. Mein Mann hatte überall Holz zum sägen liegen. Ständig kam neues von einem guten Bekannten, welcher immer an uns denkt, dazu. Auch die alte Dachlattung und der alte Zaun lagen dort. Und das viele Unkraut von den Wiesen nebenan. Von dem Efeu ganz zu schweigen. Auch Nachbars Zaun sah böse aus. Er kümmerte sich nicht darum. Ihm war es egal, das er zerbrach, weil er morsch war.
Ich habe ihn dann angesprochen und wenn, sollte nur eine Hecke hin. Na, das dauert doch, bis sie dicht und hoch ist. Auch die Hunde können entfleuchen und das wollten wir auf keinen Fall. Also wollten wir einen Zaun setzen.
Aber erst mußte dort alles von Unkraut befreit werden.
Über 60 Meter waren es insgesamt, einschließlich unserer Straßenseite. Ein Baum bei uns mußte auch noch weichen. Da wir keine Brennetage mehr haben und es auch für unsere grüne Tonne viel zu viel war, denn es hätte ewig gedauert, bis alles weg war, habe ich alles klein geschnitten. Über 400 kg haben wir im Laufe der Wochen zum Kompostwerk gebracht.
Dann hat mein Mann hinter den Garagen eine Holzecke bekommen. Nur noch dort wird das Holz gelagert. Alles abgesperrt, damit ich es nicht sehe.
Bis der Zaun fertig war, hat es auch gedauert. Alles war uneben und mußte begradigt werden. Viele Wurzeln und Steine machten es uns nicht einfach. Aber schöne Findlinge haben wir gefunden. Abgespritzt sahen sie richtig schön aus und werden dann die Rabatten zieren.
Aber wir haben es letztendlich geschafft. Alles ist schön gerade und gut geworden. Nun haben wir guten Sichtschutz und die Hunde können dort wieder hin.
Als weiteres sollten Rabattensteine gesetzt werden. Ich wollte dort Pflanzen und Bäumchen haben. Gemütlich sollte es dort werden. Bestellt habe ich mir die Pflanzen bei Baldur. Dort habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht.
Ausgesucht habe ich mir verschieden farbige Farne, verschiedene Hostas, Perückenstrauch-Stämmchen, Japanischen Ahorn, Säulen-Ahorn, Mahonie, Weißer Maulbeerbaum und einiges mehr. Ich war gespannt. Zum Teil sind es sehr außergewöhnliche Pflanzen. Hoffentlich wird es was.
Das Unkraut machte mir allerdings weiter Kopfzerbrechen. Ständig und schnell kam es wieder hoch.
Ich habe dann etwas gegoogelt und mich für Unkrautflies entschieden. Tja und dann? Irgendwas mußte dann obendrauf! Erde? Nee, nicht unbedingt.
Wir sind dann losgefahren und haben uns verschiedene Möglichkeiten angeschaut. Entschieden haben wir uns für Schottischen Granit. Nicht zu große Steine, nicht zu kleine. Der Verkäufer hat uns sehr gut beraten. Wir mußten nur die qm-Zahl angeben und er hat den Bedarf ausgerechnet. 2,2 Tonnen Granit benötigten wir. Okay. Sogar auf Abruf war es möglich.
Das war gut. So konnte ich erst in Ruhe das Flies verlegen.
Dieses ließ sich toll verlegen. Es war super stabil und doch weich.
Als ich fertig war, haben wir die Steine geordert. Diese wurden bereits am nächsten Tag geliefert.
Zwei große Bags. Da kam Arbeit auf mich zu. Man gut, das wir Urlaub hatten.
Am gleichen Tag wurden die Pflanzen geliefert. Perfekt. Besser konnte es nicht klappen. Und tolle, stabile Pflanzen habe ich bekommen. Zum Teil größer als angegeben.
Nach zwei Tagen war alles fertig und so schaut es nun aus.

Wir sind super happy. Es ist schön geworden. Viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt.
Die Pflanzen und Bäumchen sind alle angegangen.
Nächstes Jahr geht es weiter. Eine Holzterasse wird dann gebaut.
Ein Gerätehaus soll dann auch noch her. Bis dahin ist das restliche Holz gesägt.

Rasen muß auch noch nachgesät werden.
Nun geht es drinnen weiter.
Der Treppenaufgang muß noch tapeziert werden und oben warten noch zwei Räume auf uns.
Wobei in einem nur tapeziert werden muß. In diesem Raum liegt wunderbares altes Schiffsparkett, welches nur aufgearbeitet werden muß.
Der zweite Raum wird komplizierter. Da laufen viele Heizungsrohre entlang. Dort muß alles verkleide
t werden. Laminat und Tapeten.
Aber das wird schon.
Und ein Ende ist in Sicht.

chrissi

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s